Jessica Backhaus' Fotografien zeigen die Vergänglichkeit des Augenblicks und das "Gewöhnliche" wird hier zum Bild von metaphorischer Bedeutung.
Zu Ehren ihrer Mentorin Gisele Freund entstand die Serie "One day in November". In Erinnerung an Gespräche mit ihrer Lehrerin hat Backhaus fotografiert und diese Arbeiten einem visuellen Gedicht vergleichbar, auch in einem Bildband inszeniert.
"What Still remains" ist eine weitere Serie der Künstlerin, in der sie das zeigt, an dem man im alltäglichen Leben vielleicht achtlos vorübergeht. Gerade in der Abwesenheit des Menschen auf diesen Bildern wird seine Präsenz besonders sinnfällig und stark.
In den Arbeiten von Jessica Backhaus zeigen sich Strukturen in den unterschiedlichen optischen Mustern, geometrischen Formen und räumlichen Konstellationen, die sie in ihren Interieurs und Außenansichten von menschlichen Behausungen und Umwelten findet. Diese vermittelt Jessica Backhaus als dezidiert gewählten An- und Ausschnitt im Bild.